<leer>zurück Mindestens 15.000 Terabecquerel (TBq) an Cäsium 137 traten bis heute aus dem Atomkraftwerk Fukushima aus – das ist vergleichbar mit 168 Hiroshima-Bomben. Die Strahlenbelastung ist besonders für Kinder gefährlich, vor allem dann, wenn radioaktive Substanzen direkt im Innerern des Körpers wirken. Um eine objektive medizinische Versorgung der rund 360.000 Kinder aus der strahlenverseuchten Region zu ermöglichen, sammelt ein internationales Solidaritätskomitee Hilfsgelder. Denn die japanische Regierung hat nicht nur die kostenlose medizinische Betreuung für Kinder abgelehnt, sondern viele Eltern misstrauen auch den bereits bestehenden Spitälern. Vorbild für die Aktion ist die Koyo Daiichi Klinik in Hiroshima. Das Gesundheitszentrum wurde in den 1970er Jahren für die Opfer der zwei Atombomben von Hiroshima und Nagasaki gebaut. Es ist seither auf die Behandlung von Strahlenopfer spezialisiert.

Am 6.6. kommen im Froff der Erlös aus Getränken sowie die freiwilligen Spenden diesem Kinderklinikprojekt zugute. Musikalisch begleitet werden der Nachmittag und Abend mit Musik aus Japan.

 

 

http://www.clinic-fukushima.jp/english/
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2.-4. September 2011