Credo

zurück          Die Breitband Abende sind Zeitfenster, in denen Musik und Sounds aus einem breiten
Spektrum von Quellen gespielt werden. Sie finden im Vereinslokal Froff in Wien,
Österreich, statt. Ziel dieser Abende ist es, Arbeiten von Künstlern, Gruppen,
Wissenschaftern etc., die nur selten übertragen werden, zu spielen und zu teilen — also
Werke von Menschen, die aus unterschiedlichen Kontexten stammen, was deren
Aktivitäten, Kulturen und Zeiträume betrifft — ohne Einschränkung des Formats.

Die Absicht dahinter: Nicht nur atypische Aufnahmen zu präsentieren, sondern auch heterogene
Klangensembles zusammenzubringen und sich damit auseinanderzusetzen — mit der
Überzeugung, dass Hörgewohnheiten zerbrechlich sind und dass von selbst fruchtbare
Bekanntschaften entstehen werden, auch dann, wenn man solche nicht unbedingt erwartet.

Ein hartnäckiges Phänomen liegt ja in der Tatsache, dass das, was kaum bekannt ist,
meist systematisch von einer elitären Kultur einvernommen wird. Das Gewagte an diesen
Abenden liegt auch darin, zu zeigen, dass Wissensdurst auch eine politische Rolle spielt
und dass die wenig verbreiteten Qualitätswerke andere Fenster öffnen können als solche,
die in Richtung Snobismus und soziale Unterscheidung zeigen.

Die Samen sind hier. Nur Wind und Wasser fehlen.

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